Nach der Wahl ist vor der Abschaltung: Wir nehmen die Politik beim Wort!

Am 22. März wurde in Rheinland-Pfalz ein neuer Landtag gewählt. Doch die Bedrohung durch die geplante Laufzeitverlängerung des Pannen-AKW Cattenom hat sich durch den Wahltag nicht in Luft aufgelöst.

Im Vorfeld der Wahl haben wir im Rahmen unseres Wahlchecks klare Antworten von den Kandidat_innen gefordert. Einige gaben uns verbindliche Zusagen für ihre Arbeit im Landtag, andere flüchteten sich in diplomatische Ausreden oder schwiegen komplett.

Jetzt beginnt die entscheidende Phase: Die Regierungsbildung.

In Mainz laufen aktuell die Sondierungs- und Koalitionsverhandlungen. Genau jetzt werden die sicherheitspolitischen Weichen für die nächsten fünf Jahre gestellt. Wird der Schutz unserer Grenzregion am Verhandlungstisch als bloße „Verhandlungsmasse“ geopfert?

Nicht mit uns. Wir entlassen die Politik nicht aus der Pflicht.

Wir haben alle 13 frisch gewählten Landtagsabgeordneten aus der Region sowie die Landesparteizentralen in Mainz persönlich angeschrieben. Wir konfrontieren sie schonungslos mit ihren eigenen Aussagen aus dem Wahlkampf und fordern unmissverständlich: Die deutliche Ablehnung der Laufzeitverlängerung und echte diplomatische Konsequenzen müssen zwingend im neuen Koalitionsvertrag verankert werden!

Doch parlamentarische Arbeit ist nicht alles. Um den Druck von der Straße hochzuhalten, haben wir parallel auch die außerparlamentarische Opposition in die Pflicht genommen, namentlich den Landesvorstand der Linken sowie die Trierer Kandidatin Lin Lindner, um die regionalen Netzwerke für den gemeinsamen Straßenprotest zu bündeln.

Aus Gründen der absoluten Transparenz machen wir unsere politische Lobbyarbeit für euch öffentlich. Nachfolgend könnt ihr unsere Anschreiben an die künftigen Regierungs- und Oppositionsfraktionen, an die regionalen Abgeordneten sowie an die außerparlamentarische Opposition im Originalwortlaut nachlesen.

🛑 Der Druck muss weiter wachsen: Kommt zur Mahnwache!

Während in Mainz verhandelt wird, tragen wir den Protest weiter auf die Straße. Anlässlich des 40. Jahrestags der Reaktorkatastrophe laden wir euch ein: Tschernobyl-Mahnwache in Trier 📅 Wann: Samstag, 25. April ab 11:00 Uhr 📍 Wo: Brotstraße (Höhe Commerzbank), Trier

Lest hier unsere Briefe an die Politik:


Gordon Schnieder (CDU, WK 20 Vulkaneifel, designierter neuer Ministerpräsident RLP) (aufklappen)

Betreff: Ihr Versprechen von 2016: „Unterstütze alle Maßnahmen zur Stilllegung von Cattenom“

Sehr geehrter Herr Schnieder,

herzlichen Glückwunsch zu Ihrem gewonnenen Direktmandat und dem Wahlerfolg Ihrer Partei. Als voraussichtlich künftiger Ministerpräsident tragen Sie nun die höchste politische Verantwortung für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger in unserer Grenzregion.

Im Vorfeld der Wahl ließen Sie unsere aktuellen Fragen zum AKW Cattenom persönlich unbeantwortet, und Ihre Landeszentrale verwies auf bloßen „diplomatischen Austausch“.

Wir möchten Sie heute jedoch an Ihre eigenen, sehr klaren Worte erinnern. Am 19. Juli 2016 unterstützten Sie eine Petition, die eine Klage der Landesregierung Rheinland-Pfalz gegen Cattenom forderte, mit folgender Begründung:

„Ich bedanke mich für die Petition. Besonders im Hinblick auf das AKW Tihange/Doel ist dies dringend erforderlich. Die begründeten Einwände gegen eine weitere Inbetriebnahme konnten bis heute nicht widerlegt werden. Als Anwohner der Grenzregion unterstütze ich alle Maßnahmen, um nunmehr zeitnah eine Stilllegung dieser AKW zu erreichen.“

Zehn Jahre später hat sich an der Bedrohung durch Cattenom nichts geändert – im Gegenteil, die Anlagen sind älter und störanfälliger geworden. Was sich jedoch geändert hat, ist Ihre Position: Sie fordern diese Maßnahmen nun nicht mehr von einer anderen Regierung, Sie können sie in Kürze selbst anordnen.

Wir fordern Sie auf: Stehen Sie zu Ihrem Wort von 2016. Sorgen Sie als künftiger Regierungschef am Verhandlungstisch aktiv dafür, dass die deutliche Ablehnung der Laufzeitverlängerung, rechtliche Prüfungen und echte diplomatische Konsequenzen als harte Eckpfeiler im neuen Koalitionsvertrag festgeschrieben werden.

Dass die Menschen in der Region diese Sorge teilen, zeigt der immense Zuspruch zu unserer Kampagne „STOPP CATTENOM!“. Sie wird von einem breiten Bündnis aus 46 Organisationen (darunter BUND, Greenpeace Luxembourg, LCGB) und prominenten Unterstützern getragen und steht kurz vor der Marke von 8.000 Unterschriften. (Liste im Anhang).

Die Zeit der diplomatischen Ausflüchte ist vorbei. Als Anwohner der Grenzregion wissen Sie das selbst am besten.

Mit erwartungsvollen Grüßen

für das Aktionsbündnis „STOPP CATTENOM!“

Thomas Heinen, Antiatomnetz Trier
Marianne Rummel, BUND Rheinland-Pfalz
Markus Pflüger, Antiatomnetz Trier
Elisabeth Quaré, MAUS e.V.

Anhang

Die Kampagne „STOPP CATTENOM“ wird aktuell (Stand 17.04.2026) unterstützt von:

  • Klaus Jensen
    Oberbürgermeister a.D. und Honorarkonsul von Luxemburg a.D.
  • Simone Peter
    bis Oktober 2025 Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie, ehem. saarländische Umweltministerin
  • James Marsh
    Zentralsekretär Gewerkschaft OGBL Syndicat No 1 au Luxembourg, ehem. Basketballprofi, Jugendtrainer, Sänger
  • Dr. med. Angelika Linckh
    Frauenärztin – Umweltheldin des Jahres (DUH)
  • Raymond Becker
    Friddens- a Solidaritéitsplattform Lëtzebuerg
  • Dr. Hildegard Slabik-Münter
    Kinderärztin, IPPNW und Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“
  • Robert JOACHIM
    délégué, EL Elsass-Lothringischen Volksbund, Stassburg
  • Yu Kajikawa
    Aktivistin, Sayonara Nukes Berlin
  • Prof. Dr. Karl Hans Bläsius
    Informatiker, Autor
  • Wolfgang Ehmke
    Aktivist, BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
  • Andreas Zumach
    Journalist

Sowie von den folgenden 46 Organisationen:

Johannes Kölling (CDU, WK 26 Konz/Saarburg) (aufklappen)

Betreff: Ihr Versprechen zu Cattenom: Jetzt zählt es im Koalitionsvertrag!

Sehr geehrter Herr Kölling,

herzlichen Glückwunsch zum Gewinn Ihres Direktmandats und Ihrem Einzug in den rheinland-pfälzischen Landtag!

Im Rahmen unseres Wahlchecks der Kampagne „STOPP CATTENOM!“ haben Sie Rückgrat bewiesen. Entgegen der zurückhaltenden Linie Ihrer Landespartei haben Sie sich mit klaren Worten an die Seite der Bevölkerung in unserer Grenzregion gestellt.

Sie schrieben uns wörtlich:

„In möglichen Koalitionsverhandlungen setze ich mich dafür ein, dass ein aktives Eintreten gegen Cattenom und für eine verbindliche Stilllegung im Koalitionsvertrag festgeschrieben wird; dies verbunden mit konkreten Maßnahmen und zeitlichen Vorgaben.“

Genau diese Koalitionsverhandlungen stehen nun an. Wir wissen, dass Ihre Partei am Verhandlungstisch großen Einfluss hat. Die Bürgerinnen und Bürger in der Region Trier haben Ihnen auch wegen Ihrer klaren Haltung ihr Vertrauen geschenkt.

Wir bitten Sie eindringlich: Tragen Sie diese Überzeugung nun aktiv in Ihre künftige Regierungsfraktion. Kämpfen Sie dafür, dass Ihr Versprechen harte Realität wird und Cattenom nicht als Verhandlungsmasse in Mainz geopfert wird.

Wir danken Ihnen für Ihren Einsatz und freuen uns auf den weiteren Austausch. Eine gute Gelegenheit dazu bietet sich bereits in Kürze: Anlässlich des 40. Jahrestags der Tschernobyl-Katastrophe veranstalten wir am Samstag, den 25. April ab 11:00 Uhr eine Mahnwache in der Brotstraße (Höhe Commerzbank) in Trier. Wir würden uns sehr freuen, Sie dort begrüßen zu dürfen und mit Ihnen persönlich ins Gespräch zu kommen.

Mit besten Grüßen
für das Aktionsbündnis „STOPP CATTENOM!“

Thomas Heinen, Antiatomnetz Trier
Marianne Rummel, BUND Rheinland-Pfalz
Markus Pflüger, Antiatomnetz Trier
Elisabeth Quaré, MAUS e.V.

antiatomnetz-trier.de | bund-rlp.de | stop-cattenom.de

„Cattenom abschalten, bevor es uns abschaltet!“

Jens Münster (CDU, WK 15), Michael Ludwig (CDU, WK 21), Dennis Junk (CDU, WK 22), Karina Wächter (CDU, WK 23), Lars Rieger (CDU, WK 24) (aufklappen)

Betreff: Cattenom & Koalitionsvertrag: Jetzt sind die von Ihnen zitierten „Verhandlungen“!

Sehr geehrte(r) Frau/Herr [Name],

herzlichen Glückwunsch zu Ihrem gewonnenen Direktmandat in den rheinland-pfälzischen Landtag!

Als unser direkter politischer Vertreter vor Ort tragen Sie nun eine immense Verantwortung für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in unserer Grenzregion. Im Vorfeld der Wahl ließen Sie unsere Fragen zum AKW Cattenom persönlich unbeantwortet.

In der verspäteten, stellvertretenden Antwort Ihrer Landeszentrale hieß es auf unsere Forderung nach einer verbindlichen Fixierung im Koalitionsvertrag:

„Konkrete Festlegungen in einem Koalitionsvertrag ergeben sich grundsätzlich erst im Ergebnis von Verhandlungen.“

Genau diese Verhandlungen finden jetzt statt.

Die Zeit der diplomatischen Ausflüchte ist vorbei. Selbst Ihr Fraktionskollege Johannes Kölling (Konz/Saarburg) hat die Dringlichkeit erkannt und bereits öffentlich zugesagt, im Koalitionsvertrag eine verbindliche Stilllegung verankern zu wollen. Auch Ihr Spitzenkandidat Gordon Schnieder forderte in der Vergangenheit bereits „alle Maßnahmen, um nunmehr zeitnah eine Stilllegung zu erreichen.“

Wir fordern Sie auf: Verstecken Sie sich in Mainz nicht hinter Parteifloskeln. Sorgen Sie am Verhandlungstisch aktiv dafür, dass der Schutz unserer Region vor einem atomaren Störfall im neuen Koalitionsvertrag durch konkrete, grenzüberschreitende Maßnahmen festgeschrieben wird.

Wir werden die Ergebnisse der Regierungsbildung genau verfolgen.

Mit besten Grüßen

für das Aktionsbündnis „STOPP CATTENOM!“Thomas Heinen, Antiatomnetz Trier
Marianne Rummel, BUND Rheinland-Pfalz
Markus Pflüger, Antiatomnetz Trier
Elisabeth Quaré, MAUS e.V.

CDU Landeszentrale (aufklappen)

Betreff: Regierungsverantwortung verpflichtet: Sicherheit vor Cattenom duldet keinen Aufschub

Sehr geehrte Damen und Herren des CDU-Landesvorstandes,

als künftig regierende Kraft in Rheinland-Pfalz tragen Sie nun die unmittelbare und alleinige Hauptverantwortung für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger in unserer Grenzregion.

In Ihrer verspäteten Stellungnahme zu unserem Wahlcheck verwiesen Sie primär auf „europäische Standards“ und „diplomatischen Austausch“ und lehnten verbindliche Schritte gegen das AKW Cattenom ab. Die Realität vor Ort sieht jedoch anders aus: Die reine Diplomatie der vergangenen Jahre hat die Laufzeitverlängerungen in Frankreich nicht verhindert. Auch Ihr eigener, frisch gewählter Direktkandidat Johannes Kölling (Konz/Saarburg) hat die Dringlichkeit erkannt und uns öffentlich zugesagt, sich für eine verbindliche Stilllegung im Koalitionsvertrag einzusetzen. Und Gordon Schnieder forderte als Anwohner der Region bereits vor Jahren unmissverständlich „alle Maßnahmen, um zeitnah eine Stilllegung zu erreichen.“

Die Menschen in der Region erwarten echte Konsequenzen. Das zeigt der immense Zuspruch zu unserer Kampagne „STOPP CATTENOM!“. Wir stehen nach nur wenigen Wochen kurz vor der Marke von 8.000 Unterschriften. Unsere Forderungen werden mittlerweile von einem beispiellosen, grenzüberschreitenden Bündnis aus 46 Organisationen (23 aus Deutschland, 15 aus Frankreich, 7 aus Luxemburg, 1 aus Belgien) getragen. Darunter befinden sich Schwergewichte wie .ausgestrahlt, Greenpeace Luxembourg, das Mouvement Ecologique, die Gewerkschaft LCGB sowie namhafte Persönlichkeiten wie Klaus Jensen (OB a.D. Trier) und Simone Peter (ehem. Umweltministerin). (Vollständige Liste im Anhang).

Wir fordern Sie nachdrücklich auf: Nehmen Sie diese grenzüberschreitende Allianz ernst. Verankern Sie den Schutz unserer Region vor einem atomaren Störfall durch konkrete politische und rechtliche Maßnahmen im neuen Koalitionsvertrag. Die Zeit des Aussitzens ist vorbei.

Mit freundlichen Grüßen

für das Aktionsbündnis „STOPP CATTENOM!“

Thomas Heinen, Antiatomnetz Trier
Marianne Rummel, BUND Rheinland-Pfalz
Markus Pflüger, Antiatomnetz Trier
Elisabeth Quaré, MAUS e.V.

Anhang

Die Kampagne „STOPP CATTENOM“ wird aktuell (Stand 17.04.2026) unterstützt von:

  • Klaus Jensen
    Oberbürgermeister a.D. und Honorarkonsul von Luxemburg a.D.
  • Simone Peter
    bis Oktober 2025 Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie, ehem. saarländische Umweltministerin
  • James Marsh
    Zentralsekretär Gewerkschaft OGBL Syndicat No 1 au Luxembourg, ehem. Basketballprofi, Jugendtrainer, Sänger
  • Dr. med. Angelika Linckh
    Frauenärztin – Umweltheldin des Jahres (DUH)
  • Raymond Becker
    Friddens- a Solidaritéitsplattform Lëtzebuerg
  • Dr. Hildegard Slabik-Münter
    Kinderärztin, IPPNW und Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“
  • Robert JOACHIM
    délégué, EL Elsass-Lothringischen Volksbund, Stassburg
  • Yu Kajikawa
    Aktivistin, Sayonara Nukes Berlin
  • Prof. Dr. Karl Hans Bläsius
    Informatiker, Autor
  • Wolfgang Ehmke
    Aktivist, BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
  • Andreas Zumach
    Journalist

Sowie von den folgenden 46 Organisationen:


Bettina Brück (SPD, WK 23) (aufklappen)

Betreff: Ihr Versprechen zu Cattenom: Keine Kompromisse bei der regionalen Sicherheit!

Sehr geehrte Frau Brück,

herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Einzug in den neuen rheinland-pfälzischen Landtag!

Wir haben Ihre ausführlichen und persönlichen Antworten in unserem Wahlcheck im Vorfeld der Wahl sehr geschätzt. Sie haben sich darin ausdrücklich gegen eine Laufzeitverlängerung des AKW Cattenom positioniert und uns wörtlich zugesagt:

„Dafür werde ich mich auch im Falle von Koalitionsverhandlungen einsetzen.“

Jetzt beginnt die entscheidende Phase der Regierungsbildung. In Koalitionsverhandlungen werden oft Kompromisse gemacht – aber der Schutz von hunderttausenden Menschen in der Grenzregion vor einem radioaktiven Störfall darf keine Verhandlungsmasse sein.

Wir bitten Sie eindringlich: Halten Sie Wort. Treten Sie in Ihrer Fraktion und gegenüber künftigen Koalitionspartnern lautstark dafür ein, dass die Ablehnung von Cattenom sowie die unabhängige Prüfung unserer Evakuierungspläne verbindlich festgeschrieben werden.

Wir zählen auf Ihre starke Stimme für unsere Region!

Mit besten Grüßen

für das Aktionsbündnis „STOPP CATTENOM!“

Thomas Heinen, Antiatomnetz Trier
Marianne Rummel, BUND Rheinland-Pfalz
Markus Pflüger, Antiatomnetz Trier
Elisabeth Quaré, MAUS e.V.

Sven Teuber (SPD, WK 25), Benedikt Oster (SPD, WK 15), Lena Werner (SPD, WK 22), Nico Steinbach (SPD, WK 21) (aufklappen)

Betreff: Ihr Bekenntnis zu Cattenom: Jetzt zählt es bei der Regierungsbildung!

Sehr geehrte(r) Frau/Herr [Name],

herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Einzug in den neuen rheinland-pfälzischen Landtag!

In unserem Wahlcheck der Kampagne „STOPP CATTENOM!“ hat die SPD sich mit einer klaren Linie an die Seite unserer Region gestellt. Sie haben uns über Ihre Landeszentrale versichert: „Für die SPD muss das Ziel nicht eine Verlängerung, sondern die Stilllegung des Kraftwerks sein.“

Jetzt, da die Verhandlungen zur künftigen Regierungsbildung anstehen, entscheidet sich, wie belastbar dieses Bekenntnis ist. Wir befürchten, dass ein möglicher Koalitionspartner (wie die CDU, die im Wahlcheck diplomatische Zurückhaltung statt klarem Druck gefordert hat) dieses vitale Thema blockieren oder verwässern will.

Wir fordern Sie daher auf: Nutzen Sie Ihr Mandat, um sicherzustellen, dass die SPD in Mainz bei diesem Thema nicht einknickt. Kämpfen Sie dafür, dass die deutliche Ablehnung der Laufzeitverlängerung und die Forderung nach realistischen Evakuierungsplänen als harte Eckpfeiler in den Arbeitsauftrag der neuen Landesregierung (Koalitionsvertrag) aufgenommen werden.

Die Region Trier verlässt sich darauf, dass die SPD hierbei Wort hält.

Mit besten Grüßen

für das Aktionsbündnis „STOPP CATTENOM!“

Thomas Heinen, Antiatomnetz Trier
Marianne Rummel, BUND Rheinland-Pfalz
Markus Pflüger, Antiatomnetz Trier
Elisabeth Quaré, MAUS e.V.

SPD Landeszentrale (aufklappen)

Betreff: Ihr Versprechen zu Cattenom: Die Großregion erwartet klare Kante im Koalitionsvertrag!

Sehr geehrte Damen und Herren des SPD-Landesvorstandes,

die Landtagswahl liegt hinter uns und wir befinden uns in der entscheidenden Phase der Regierungsbildung. In unserem Wahlcheck haben Sie uns im Vorfeld der Wahl stellvertretend für Ihre Kandidat_innen unmissverständlich versichert: „Für die SPD muss das Ziel nicht eine Verlängerung, sondern die Stilllegung des Kraftwerks [Cattenom] sein.“

Dass diese Forderung kein Nischenthema ist, zeigt der immense Zuspruch zu unserer Kampagne „STOPP CATTENOM!“. Nach nur wenigen Wochen stehen wir kurz davor, die Marke von 8.000 Unterschriften zu knacken. Unsere Forderungen werden mittlerweile von einem beispiellosen, grenzüberschreitenden Bündnis aus 46 Organisationen (23 aus Deutschland, 15 aus Frankreich, 7 aus Luxemburg, 1 aus Belgien) getragen. Darunter befinden sich Schwergewichte wie .ausgestrahlt, Greenpeace Luxembourg, das Mouvement Ecologique, die Gewerkschaft LCGB sowie namhafte Persönlichkeiten wie Klaus Jensen (OB a.D. Trier) und Simone Peter (ehem. Umweltministerin). (Eine vollständige Unterstützerliste finden Sie im Anhang).

Dieses Bündnis erwartet nun politische Taten.

Wir befürchten, dass ein möglicher Koalitionspartner wie die CDU dieses vitale Thema blockieren oder zu reiner „Diplomatie“ verwässern will. Wir fordern Sie auf: Halten Sie Wort! Nutzen Sie Ihr politisches Gewicht am Verhandlungstisch, um sicherzustellen, dass die deutliche Ablehnung der Laufzeitverlängerung, echter politischer Druck auf Paris und die Forderung nach realistischen Evakuierungsplänen als harte Eckpfeiler im neuen Koalitionsvertrag verankert werden. Die Sicherheit unserer Region darf keine Verhandlungsmasse sein.

Mit erwartungsvollen Grüßen

für das Aktionsbündnis „STOPP CATTENOM!“

Thomas Heinen, Antiatomnetz Trier
Marianne Rummel, BUND Rheinland-Pfalz
Markus Pflüger, Antiatomnetz Trier
Elisabeth Quaré, MAUS e.V.

Anhang

Die Kampagne „STOPP CATTENOM“ wird aktuell (Stand 17.04.2026) unterstützt von:

  • Klaus Jensen
    Oberbürgermeister a.D. und Honorarkonsul von Luxemburg a.D.
  • Simone Peter
    bis Oktober 2025 Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie, ehem. saarländische Umweltministerin
  • James Marsh
    Zentralsekretär Gewerkschaft OGBL Syndicat No 1 au Luxembourg, ehem. Basketballprofi, Jugendtrainer, Sänger
  • Dr. med. Angelika Linckh
    Frauenärztin – Umweltheldin des Jahres (DUH)
  • Raymond Becker
    Friddens- a Solidaritéitsplattform Lëtzebuerg
  • Dr. Hildegard Slabik-Münter
    Kinderärztin, IPPNW und Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“
  • Robert JOACHIM
    délégué, EL Elsass-Lothringischen Volksbund, Stassburg
  • Yu Kajikawa
    Aktivistin, Sayonara Nukes Berlin
  • Prof. Dr. Karl Hans Bläsius
    Informatiker, Autor
  • Wolfgang Ehmke
    Aktivist, BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
  • Andreas Zumach
    Journalist

Sowie von den folgenden 46 Organisationen:


Natalie Cramme-Hill (Grüne, WK 25) (aufklappen)

Betreff: Dein Versprechen zu Cattenom: Gemeinsam Druck aus der Opposition aufbauen!

Liebe Natalie Cramme-Hill,

herzlichen Glückwunsch zu Deinem Einzug in den neuen rheinland-pfälzischen Landtag!

Wir haben Deine ausführlichen Antworten in unserem Wahlcheck im Vorfeld der Wahl sehr geschätzt. Du hast Dich darin ausdrücklich gegen eine Laufzeitverlängerung des AKW Cattenom positioniert und uns zugesagt, das Thema im Landtag entschlossen auf die Agenda zu setzen.

Da Ihr als Grüne nun voraussichtlich in die Opposition geht, ist Eure Rolle als parlamentarisches Korrektiv wichtiger denn je. Eine mögliche neue Regierungskoalition darf das Thema Cattenom nicht einfach ignorieren oder aussitzen.

Wir bitten Dich eindringlich: Halte Wort und werde die laute Stimme unserer Region im Landtag. Um Dir und Deiner Fraktion den Start zu erleichtern und sofortigen Druck aufzubauen, haben wir bereits den Entwurf für eine Kleine Anfrage zum Thema Cattenom ausgearbeitet. Wir stellen Dir diesen Entwurf sehr gerne zur Verfügung, damit er umgehend ins Parlament eingebracht werden kann.

Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Sicherheit unserer Heimat nicht unter den Tisch fällt. Wir zählen auf Dich!

Eine gute Gelegenheit für einen direkten Austausch über diese nächsten Schritte bietet sich bereits in Kürze: Anlässlich des 40. Jahrestags der Tschernobyl-Katastrophe veranstalten wir am Samstag, den 25. April ab 11:00 Uhr eine Mahnwache in der Brotstraße (Höhe Commerzbank) in Trier. Wir würden uns sehr freuen, Dich dort begrüßen zu dürfen und mit Dir persönlich ins Gespräch zu kommen.

Mit besten Grüßen

für das Aktionsbündnis „STOPP CATTENOM!“

Thomas Heinen, Antiatomnetz Trier
Marianne Rummel, BUND Rheinland-Pfalz
Markus Pflüger, Antiatomnetz Trier
Elisabeth Quaré, MAUS e.V.

Grüne Landeszentrale (aufklappen)

Betreff: Cattenom bleibt auf der Agenda: Gemeinsam Druck aus der Opposition aufbauen!

Lieber Landesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN,

wir danken Euch für Eure klaren Positionierungen und Eure Unterstützung im Rahmen unseres Wahlchecks zur Landtagswahl. Die politische Ausgangslage in Mainz hat sich nun geändert. Die künftige Regierungsmehrheit wird das Thema Cattenom voraussichtlich blockieren oder vernachlässigen. Genau deshalb ist eine starke, laute und hartnäckige Opposition jetzt wichtiger denn je.

Euer Einsatz im Landtag hat enormen Rückhalt in der Zivilgesellschaft. Die Kampagne „STOPP CATTENOM!“ verzeichnet gewaltigen Zuspruch und steht nach wenigen Wochen vor der Marke von 8.000 Unterschriften. Unsere Forderungen werden mittlerweile von einem beispiellosen, grenzüberschreitenden Bündnis aus 46 Organisationen (23 aus Deutschland, 15 aus Frankreich, 7 aus Luxemburg, 1 aus Belgien) getragen. Darunter befinden sich Schwergewichte wie .ausgestrahlt, Greenpeace Luxembourg, das Mouvement Ecologique, die Gewerkschaft LCGB sowie namhafte Persönlichkeiten wie Klaus Jensen (OB a.D. Trier) und Simone Peter (ehem. Umweltministerin). (Liste im Anhang).

Wir fordern Euch auf: Lasst die künftige Landesregierung bei der Sicherheit unserer Region nicht aus der Pflicht. Um Euch die parlamentarische Arbeit von Tag eins an zu erleichtern, haben wir bereits den Entwurf für eine Kleine Anfrage zum Thema Cattenom ausgearbeitet, den wir Euch und Eurer Fraktion umgehend zur Verfügung stellen werden.

Nutzt jedes parlamentarische Instrument, um echten Druck auf Paris und ehrliche Evakuierungspläne einzufordern. Unser Bündnis wird diesen Kampf auf der Straße und in der Öffentlichkeit unvermindert weiterführen – wir zählen auf Eure starke Stimme im Parlament!

Mit kämpferischen Grüßen

für das Aktionsbündnis „STOPP CATTENOM!“

Thomas Heinen, Antiatomnetz Trier
Marianne Rummel, BUND Rheinland-Pfalz
Markus Pflüger, Antiatomnetz Trier
Elisabeth Quaré, MAUS e.V.

Anhang

Die Kampagne „STOPP CATTENOM“ wird aktuell (Stand 17.04.2026) unterstützt von:

  • Klaus Jensen
    Oberbürgermeister a.D. und Honorarkonsul von Luxemburg a.D.
  • Simone Peter
    bis Oktober 2025 Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie, ehem. saarländische Umweltministerin
  • James Marsh
    Zentralsekretär Gewerkschaft OGBL Syndicat No 1 au Luxembourg, ehem. Basketballprofi, Jugendtrainer, Sänger
  • Dr. med. Angelika Linckh
    Frauenärztin – Umweltheldin des Jahres (DUH)
  • Raymond Becker
    Friddens- a Solidaritéitsplattform Lëtzebuerg
  • Dr. Hildegard Slabik-Münter
    Kinderärztin, IPPNW und Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“
  • Robert JOACHIM
    délégué, EL Elsass-Lothringischen Volksbund, Stassburg
  • Yu Kajikawa
    Aktivistin, Sayonara Nukes Berlin
  • Prof. Dr. Karl Hans Bläsius
    Informatiker, Autor
  • Wolfgang Ehmke
    Aktivist, BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
  • Andreas Zumach
    Journalist

Sowie von den folgenden 46 Organisationen:


Lin Lindner (Die Linke, Trier, Außerparlamentarisch) (aufklappen)

Betreff: Tschernobyl-Mahnwache am 25.04.: Trier braucht weiterhin starken Druck gegen Cattenom!

Liebe Lin Lindner,

die Ergebnisse der Landtagswahl bedeuten für Dich und Deine Partei leider, dass der politische Kampf für soziale und ökologische Themen vorerst außerhalb des Parlaments geführt werden muss.

Wir danken Dir für die klare Haltung, die Deine Partei im Vorfeld der Wahl in unserem Wahlcheck gezeigt hat. Besonders gefreut hat uns aber Dein persönliches Engagement: Danke, dass Du anlässlich des Fukushima-Jahrestags zu unserer Mahnwache „Am Pranger“ gekommen bist und das direkte Gespräch mit uns gesucht hast! Dass eine engagierte Trierer Politikerin wie Du unsere Sorgen teilt – etwa was das drohende Evakuierungschaos in Trier oder die Scheinsicherheit durch Jodtabletten angeht, wie es in Euren Wahlprüfsteinen so treffend formuliert war –, bestärkt uns in unserer Arbeit.

Da parlamentarische Initiativen im Landtag für Dich nun vorerst nicht möglich sind, möchten wir genau darauf aufbauen. Die Sicherheit unserer Heimatstadt duldet keine Pause, der Widerstand muss mit voller Wucht auf der Straße weitergeführt werden.

Dass die Menschen in unserer Region diese Sorge teilen, zeigt der immense Zuspruch zur aktuellen Kampagne „STOPP CATTENOM!“. Unsere Online-Petition wird von einem breiten, grenzüberschreitenden Bündnis aus insgesamt bereits 46 Organisationen getragen (23 aus Deutschland, 15 aus Frankreich, 7 aus Luxemburg und 1 aus Belgien). Zu den namhaften Unterstützern zählen neben dem BUND Rheinland-Pfalz und dem Antiatomnetz Trier als Initiatoren auch Schwergewichte wie .ausgestrahlt, Greenpeace Luxembourg, das Mouvement Ecologique, die luxemburgische Gewerkschaft LCGB sowie französische Bündnisse wie Stop Fessenheim. Auch prominente Persönlichkeiten wie Klaus Jensen (OB a.D. Trier) und Simone Peter (ehem. saarländische Umweltministerin) unterstützen uns aktiv. Die Kampagne verzeichnet einen massiven Zulauf und steht aktuell kurz davor, nach nur wenigen Wochen die Marke von 8.000 Unterschriften zu knacken. (Eine vollständige Liste findest Du im Anhang).

Wir möchten Dich herzlich einladen, diesen Druck gemeinsam mit uns aufrechtzuerhalten:

Anlässlich des 40. Jahrestags der Tschernobyl-Katastrophe veranstalten wir am Samstag, den 25. April ab 11:00 Uhr eine weitere Mahnwache in der Brotstraße (Höhe Commerzbank) in Trier.

Wir würden uns sehr freuen, Dich dort wieder begrüßen zu dürfen und gemeinsam ein starkes Zeichen zu setzen. Bitte trage unsere Forderungen und den Termin auch weiterhin aktiv in Deine Trierer Netzwerke und Bündnisse.

Cattenom abschalten – jetzt erst recht!

Mit solidarischen Grüßen

für das Aktionsbündnis „STOPP CATTENOM!“

Thomas Heinen, Antiatomnetz Trier
Marianne Rummel, BUND Rheinland-Pfalz
Markus Pflüger, Antiatomnetz Trier
Elisabeth Quaré, MAUS e.V.

Anhang

Die Kampagne „STOPP CATTENOM“ wird aktuell (Stand 17.04.2026) unterstützt von:

  • Klaus Jensen
    Oberbürgermeister a.D. und Honorarkonsul von Luxemburg a.D.
  • Simone Peter
    bis Oktober 2025 Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie, ehem. saarländische Umweltministerin
  • James Marsh
    Zentralsekretär Gewerkschaft OGBL Syndicat No 1 au Luxembourg, ehem. Basketballprofi, Jugendtrainer, Sänger
  • Dr. med. Angelika Linckh
    Frauenärztin – Umweltheldin des Jahres (DUH)
  • Raymond Becker
    Friddens- a Solidaritéitsplattform Lëtzebuerg
  • Dr. Hildegard Slabik-Münter
    Kinderärztin, IPPNW und Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“
  • Robert JOACHIM
    délégué, EL Elsass-Lothringischen Volksbund, Stassburg
  • Yu Kajikawa
    Aktivistin, Sayonara Nukes Berlin
  • Prof. Dr. Karl Hans Bläsius
    Informatiker, Autor
  • Wolfgang Ehmke
    Aktivist, BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
  • Andreas Zumach
    Journalist

Sowie von den folgenden 46 Organisationen:

Die Linke – Landesvorstand (aufklappen)

Betreff: Gemeinsam weiterkämpfen: Außerparlamentarischer Druck gegen Cattenom!

Lieber Landesvorstand der Partei Die Linke,

die Ergebnisse der Landtagswahl bedeuten für Euch, dass der Kampf für soziale und ökologische Gerechtigkeit vorerst außerhalb des Parlaments geführt werden muss.

Wir danken Euch für die klare Kante, die Ihr in unserem Wahlcheck im Vorfeld der Wahl gezeigt habt. Sowohl die unmissverständliche Stellungnahme aus Eurer Landeszentrale als auch die hochengagierten, individuellen Antworten Eurer Kandidaten haben uns beeindruckt. Dass ein Verkehrswissenschaftler wie Karl-Georg Schroll unsere Forderung nach Evakuierungsstudien stützt und erfahrene Kommunalpolitiker wie Richard Pestemer grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfungen einfordern, zeigt eine tiefe inhaltliche Verankerung Eures Anti-Atom-Kurses. Ihr habt die eklatanten Sicherheitsmängel von Cattenom sowie die Scheinsicherheit von Jodtabletten schonungslos benannt.

Da parlamentarische Initiativen im Landtag für Euch nun vorerst nicht möglich sind, möchten wir Euch daran erinnern: Die Parlamente sind nicht die einzige politische Bühne. Die Sicherheit unserer Grenzregion duldet keine Pause und der Widerstand auf der Straße wächst rasant.

Dass die Menschen in der Region unsere Sorge teilen, zeigt der immense Zuspruch zur aktuellen Kampagne „STOPP CATTENOM!“. Die begleitende Online-Petition wird von einem breiten, grenzüberschreitenden Bündnis aus insgesamt bereits 46 Organisationen getragen (23 aus Deutschland, 15 aus Frankreich, 7 aus Luxemburg und 1 aus Belgien). Zu den namhaften Unterstützern zählen neben dem BUND Rheinland-Pfalz und dem Antiatomnetz Trier als Initiatoren auch Schwergewichte wie .ausgestrahlt, Greenpeace Luxembourg, das Mouvement Ecologique, die luxemburgische Gewerkschaft LCGB sowie französische Bündnisse wie Stop Fessenheim. Auch prominente Persönlichkeiten wie Klaus Jensen (OB a.D. Trier) und Simone Peter (ehem. saarländische Umweltministerin) unterstützen uns aktiv. Die Kampagne verzeichnet einen massiven Zulauf und steht aktuell kurz davor, die Marke von 8.000 Unterschriften zu knacken. (Eine vollständige Liste aller 46 Organisationen findet Ihr im Anhang).

Wir rufen Euch auf: Bringt Eure Expertise und Eure aktivistische Energie nun außerparlamentarisch in dieses gewaltige Bündnis ein. In Eurer Antwort botet Ihr uns Eure Zusammenarbeit an – wir nehmen Euch beim Wort! Nutzt Eure Netzwerke, um gemeinsam mit uns den öffentlichen Druck auf die neue Landesregierung aufrechtzuerhalten, damit die geplante Laufzeitverlängerung verhindert wird.

Cattenom abschalten – jetzt erst recht!

Mit solidarischen Grüßen

für das Aktionsbündnis „STOPP CATTENOM!“

Thomas Heinen, Antiatomnetz Trier
Marianne Rummel, BUND Rheinland-Pfalz
Markus Pflüger, Antiatomnetz Trier
Elisabeth Quaré, MAUS e.V.

Anhang

Die Kampagne „STOPP CATTENOM“ wird aktuell (Stand 17.04.2026) unterstützt von:

  • Klaus Jensen
    Oberbürgermeister a.D. und Honorarkonsul von Luxemburg a.D.
  • Simone Peter
    bis Oktober 2025 Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie, ehem. saarländische Umweltministerin
  • James Marsh
    Zentralsekretär Gewerkschaft OGBL Syndicat No 1 au Luxembourg, ehem. Basketballprofi, Jugendtrainer, Sänger
  • Dr. med. Angelika Linckh
    Frauenärztin – Umweltheldin des Jahres (DUH)
  • Raymond Becker
    Friddens- a Solidaritéitsplattform Lëtzebuerg
  • Dr. Hildegard Slabik-Münter
    Kinderärztin, IPPNW und Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“
  • Robert JOACHIM
    délégué, EL Elsass-Lothringischen Volksbund, Stassburg
  • Yu Kajikawa
    Aktivistin, Sayonara Nukes Berlin
  • Prof. Dr. Karl Hans Bläsius
    Informatiker, Autor
  • Wolfgang Ehmke
    Aktivist, BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
  • Andreas Zumach
    Journalist

Sowie von den folgenden 46 Organisationen: