Autor-Archive: Elisabeth

Anti-Atom-Netz Trier schickt Brief wegen Korrosion in französischen AKW an hiesige Regierungspolitiker

Wegen des schwerwiegenden Korrosionsproblems an französischen AKW hat das Anti-Atom-Netz Trier (AAN Trier) einen Brief an die Bundesminister*innen Habeck und Lemke, die Ministerpräsident*innen Dreyer und Hans sowie den Trierer OB Leibe und den neuen Landrat des Kreises Trier-Saarburg, Metzdorf, geschickt, der hier als Offener Brief angefügt ist. Das AAN Trier fordert darin auf, von den… Weiterlesen »

Frankreich treibt Strompreis hoch und vernachlässigt womöglich Sicherheit des AKW Cattenom

Vorbemerkung:Die französische Atomstromversorgung ist im Moment höchst prekär auf historischem Tiefstand.(IWR.de 07.01.2022) Im Fall einer Kältewelle könnten in Frankreich sogar Stromabschaltungen drohen, wenn nicht genug europäischer Windstrom zugekauft werden kann, so der französische Netzbetreiber RTE (Réseau de Transport d’ Electricité). Es ist zu befürchten, dass deswegen die AKW Sicherheit der Stromproduktion untergeordnet wird. European Green… Weiterlesen »

Pressemitteilung: „Super-GAU-Gefahr in Cattenom nach Greenwashing-Beschluss der EU-Kommission“

Zur EU-Taxonomie und den kürzlich entdeckten ernsten AKW-Sicherheitsproblemen Trier, 14.02.2022 Kürzlich wurde in Frankreich ein sehr ernstes Sicherheitsproblem an den Reaktoren der AKWs Civaux und Chooz sowie an Block 1 des AKW Penly festgestellt, das zur gleichen P‘4 Baureihe wie die vier Reaktoren des AKW Cattenom gehört. Das Anti-Atom-Netz Trier (AAN) fordert daher die unverzügliche… Weiterlesen »

Leserbrief zum Thema Atomtransporte

Zum Artikel „Gefährliche Fracht auf der Schiene: Urantransport rollt durch die Region Trier“ (Trierer Lokalzeitung „Trierischer Volksfreund“ vom 22. Mai) hier unser Leserbrief an die Zeitung: Atomtransporte endlich beenden Der Volksfreund hat berichtet, dass Atomtransporte durch Rheinland-Pfalz und Trier rollen. Solche Atomtransporte sichern den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken, wie etwa auch den des AKW Cattenom. Weitere… Weiterlesen »

Pressemitteilung: Mahnwache zum Tschernobyl Gedenktag – Update: Jetzt mit Fotos!

Tschernobyl, Fukushima, Cattenom? TRIER, 21.04.2021. Mit einer Mahnwache erinnert das Anti-Atom-Netz Trier (AAN) am Montag, 26. April um 17.00 Uhr auf dem Trierer Kornmarkt an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 35 Jahren. Damals explodierte Reaktor 4 in der Ukraine und trug radioaktiven Fallout mehr als 2000 km weit bis in unsere Region. „Mit einem Supergau… Weiterlesen »

Fukushima jährt sich zum 10. Mal

Am 11. März jährt sich zum 10. Mal die andauernde Katastrophe von Fukushima. Die innerhalb dieses Jahrzehnts vom Betreiberkonzern Tepco versprochene Bergung des verschmolzenen Kernbrennstoffs von Reaktor 2 und 3 ist wegen extrem hoher Strahlung am Betondeckel des Sicherheitsbehälters ausgeschlossen. Bei Reaktor 1 war der Betondeckel schon im März 2011 durch eine Wasserstoffexplosion weggesprengt worden,… Weiterlesen »

Die atomare Lage in Deutschland: Die „Endlagerung“ sowie Situation in anderen Ländern

Die „Endlagerung“ 2022 werden ca. 1900 Castorbehälter mit hochradioaktivem Müll in unsicheren Zwischenlagern stehen. Die Bundesregierung hat ein „Standortauswahlverfahren“ eingeleitet. Im Zuge dieses Verfahrens wurden im letzten Herbst von der neu gegründeten Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) 54% der Fläche des Bundesgebiets als Endlager geeignet ausgewiesen. Das ist natürlich Unsinn, denn niemand wird unter der Großstadt… Weiterlesen »

Die atomare Lage in Deutschland: Der Schacht Konrad und das „Logistikzentrum“ Würgassen

Seit 2007 wird in dem damals schon 50 Jahre alten ehemaligen Erzbergwerk „Schacht Konrad“ bei Salzgitter gebaut, um es für die Aufnahme von mehr als 300.000 m³ sogenannten schwach- und mittelaktiven Atommüll vorzubereiten. Gesamtkosten: mehr als 4 Milliarden Euro! Die vorgesehene Inbetriebnahme hat sich immer wieder verzögert, weil auch mit viel Geld und Aufwand ein… Weiterlesen »

Die atomare Lage in Deutschland: Das „Freimessen“

Die Atomkonzerne konnten sich 2018 von der Verantwortung für ihren hochradioaktiven Müll billig freikaufen. Jetzt versuchen sie, beim Abriss der stillgelegten AKW möglichst billig davon zu kommen. Schützenhilfe hat der ehemalige “grüne“ Umweltminister Trittin mit der Novellierung der Strahlenschutzverordnung 2001 geleistet: Der radioaktiv verseuchte Stahl und Beton der AKW Gebäude und Einrichtungen darf so behandelt… Weiterlesen »

Die atomare Lage in Deutschland: Allgemein und Castor-Transporte im Speziellen

10 Jahre nach Fukushima und dem 2. sogenannten Atomausstieg laufen immer noch 6 AKW an 6 Standorten. Sie produzieren abgesehen von Atommüll hohe Störfallrisiken, denn aufwendige Ursachenforschung und Reparatur bei gravierenden Problemen „lohnen“ sich ja nicht mehr – z. B. beschädigte Brennstäbe im AKW Brokdorf oder Risse in den Dampferzeugerrohren im AKW Neckarwestheim 2. In… Weiterlesen »