Autor-Archive: Elisabeth

Leserbrief zum Thema Atomtransporte

Zum Artikel „Gefährliche Fracht auf der Schiene: Urantransport rollt durch die Region Trier“ (Trierer Lokalzeitung „Trierischer Volksfreund“ vom 22. Mai) hier unser Leserbrief an die Zeitung: Atomtransporte endlich beenden Der Volksfreund hat berichtet, dass Atomtransporte durch Rheinland-Pfalz und Trier rollen. Solche Atomtransporte sichern den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken, wie etwa auch den des AKW Cattenom. Weitere… Weiterlesen »

Pressemitteilung: Mahnwache zum Tschernobyl Gedenktag – Update: Jetzt mit Fotos!

Tschernobyl, Fukushima, Cattenom? TRIER, 21.04.2021. Mit einer Mahnwache erinnert das Anti-Atom-Netz Trier (AAN) am Montag, 26. April um 17.00 Uhr auf dem Trierer Kornmarkt an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 35 Jahren. Damals explodierte Reaktor 4 in der Ukraine und trug radioaktiven Fallout mehr als 2000 km weit bis in unsere Region. „Mit einem Supergau… Weiterlesen »

Fukushima jährt sich zum 10. Mal

Am 11. März jährt sich zum 10. Mal die andauernde Katastrophe von Fukushima. Die innerhalb dieses Jahrzehnts vom Betreiberkonzern Tepco versprochene Bergung des verschmolzenen Kernbrennstoffs von Reaktor 2 und 3 ist wegen extrem hoher Strahlung am Betondeckel des Sicherheitsbehälters ausgeschlossen. Bei Reaktor 1 war der Betondeckel schon im März 2011 durch eine Wasserstoffexplosion weggesprengt worden,… Weiterlesen »

Die atomare Lage in Deutschland: Die „Endlagerung“ sowie Situation in anderen Ländern

Die „Endlagerung“ 2022 werden ca. 1900 Castorbehälter mit hochradioaktivem Müll in unsicheren Zwischenlagern stehen. Die Bundesregierung hat ein „Standortauswahlverfahren“ eingeleitet. Im Zuge dieses Verfahrens wurden im letzten Herbst von der neu gegründeten Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) 54% der Fläche des Bundesgebiets als Endlager geeignet ausgewiesen. Das ist natürlich Unsinn, denn niemand wird unter der Großstadt… Weiterlesen »

Die atomare Lage in Deutschland: Der Schacht Konrad und das „Logistikzentrum“ Würgassen

Seit 2007 wird in dem damals schon 50 Jahre alten ehemaligen Erzbergwerk „Schacht Konrad“ bei Salzgitter gebaut, um es für die Aufnahme von mehr als 300.000 m³ sogenannten schwach- und mittelaktiven Atommüll vorzubereiten. Gesamtkosten: mehr als 4 Milliarden Euro! Die vorgesehene Inbetriebnahme hat sich immer wieder verzögert, weil auch mit viel Geld und Aufwand ein… Weiterlesen »

Die atomare Lage in Deutschland: Das „Freimessen“

Die Atomkonzerne konnten sich 2018 von der Verantwortung für ihren hochradioaktiven Müll billig freikaufen. Jetzt versuchen sie, beim Abriss der stillgelegten AKW möglichst billig davon zu kommen. Schützenhilfe hat der ehemalige “grüne“ Umweltminister Trittin mit der Novellierung der Strahlenschutzverordnung 2001 geleistet: Der radioaktiv verseuchte Stahl und Beton der AKW Gebäude und Einrichtungen darf so behandelt… Weiterlesen »

Die atomare Lage in Deutschland: Allgemein und Castor-Transporte im Speziellen

10 Jahre nach Fukushima und dem 2. sogenannten Atomausstieg laufen immer noch 6 AKW an 6 Standorten. Sie produzieren abgesehen von Atommüll hohe Störfallrisiken, denn aufwendige Ursachenforschung und Reparatur bei gravierenden Problemen „lohnen“ sich ja nicht mehr – z. B. beschädigte Brennstäbe im AKW Brokdorf oder Risse in den Dampferzeugerrohren im AKW Neckarwestheim 2. In… Weiterlesen »

Das AKW Cattenom und das Atommüllproblem der EDF

Der Atomstromkonzern EDF und damit auch der französische Staat wissen nicht mehr wohin mit dem Atommüll aus 56 aktiven Reaktoren an 19 Standorten und 14 stillgelegten Reaktoren (bisher ohne Rückbau): Die Plutoniumfabrik La Hague (WAA) für abgebrannte Brennelemente hat 93% ihrer Atommülllagerkapazität ausgeschöpft, obwohl radioaktive Flüssigkeiten in den Ärmelkanal geleitet werden. Ein an der Loire… Weiterlesen »

Neues zum AKW Cattenom und zum Atomkonzern EDF

Während die vier Blöcke des AKW Cattenom 2020 weiter gealtert sind, ist die Stelle des Direktors neu besetzt worden. Seit Oktober wird das Atomkraftwerk von einem Mann mit dem passenden Namen „Le Saint“ geleitet (= „der Heilige“ – für ein AKW braucht es auch göttlichen Beistand!) Ein bisschen Statistik: Wegen Brandgefahr musste 10 x die… Weiterlesen »

Schöne neue Reaktorwelt – mit Atommüllfressern?

In den Medien ist neuerdings die Rede von neuartigen Atomreaktoren, die ungefährlich seien und Atommüll „fressen“. Schön wär’s!Leider ist das ein Märchen, in die Welt gesetzt von der Atomindustrie und Forschungseinrichtungen, um die Atomkraft wieder „gesellschaftsfähig“ zu machen und Forschungsgelder requirieren zu können. Die Konzepte der „Generation IV“- Reaktoren basieren auf Ideen, die bereits in… Weiterlesen »