Nicht überall, wo „Öko“ draufsteht, ist Öko drin.
Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom.
Stell dir zwei entscheidende Fragen:
Woher kommt dein Strom? Und wohin geht dein Geld?
Wer den falschen Tarif wählt, finanziert oft unwissentlich die Kohle- und Atomindustrie mit.
Wir klären auf.
Der Bluff mit den Herkunftsnachweisen
Die meisten Stromkunden glauben, sie würden den Ausbau von Wind und Solar in Deutschland fördern. Die Realität bei konventionellen Ökostromanbietern sieht anders aus: Es wird billiger Graustrom (ein Mix aus Kohle, Atom und Erneuerbaren) an der Strombörse eingekauft. Anschließend wird dieser Strom mit günstigen Herkunftsnachweisen (meist für alte Wasserkraftwerke aus Norwegen oder Österreich) auf dem Papier „vergrünt“. Das ist reines Greenwashing und leistet keinen echten Beitrag zur Energiewende bei uns.
⚠️ Die Verflechtungen der Industrie
Viele bekannte Marken und Billiganbieter (wie eprimo, Yello oder E-wie-einfach) gehören in Wahrheit zu den Giganten RWE und E.ON. Diese Konzerne dominieren auch die Region Trier.
Was viele nicht wissen:
- E.ON ist mit 14 Millionen Kunden der größte Stromanbieter Deutschlands und betreibt weiterhin Atomkraftwerke.
- Auch in lokalen Versorgern (wie z. B. den Stadtwerken Trier – SWT) stecken die großen Energiekonzerne oft als Miteigentümer drin. Sie erhalten monatlich anteilig Geld von den Stromrechnungen der Kunden.
- Wer hier Kunde ist, überlässt die Begleichung der atomaren und fossilen Folgekosten (wie Atommüll und Klimaschäden) der Gesellschaft.
Die Frage ist: Willst du bei einem dieser Anbieter Kunde sein?
🚨 Wichtige Information für Lichtblick-Kunden!
Was euch der angebliche „Ökostrompionier“ nicht verrät: Lichtblick gehört seit Ende 2019 mehrheitlich zum Mitsubishi-Konzern. Aufgrund dieser Verflechtungen erfüllt die Firma unsere Kriterien für konsequenten Ökostrom NICHT mehr. Ein Wechsel ist dringend empfohlen!
Mach Schluss mit den Tricks der Atomlobby.
Lass dich nicht weiter täuschen. Es gibt Anbieter, die ihre Gewinne zu 100 % in die dezentrale Energiewende investieren und keinerlei Verbindungen zur Kohle- und Atomindustrie haben.
