Kategorie-Archive: endlager

Atommülllager ohne Beteiligung? – Offener Brief an die Bundesregierung und die Landesregierungen

Mitten in der Großregion soll im französischen Bure ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll entstehen. Zahlreiche deutsche Umweltgruppen unterstützen einen offenen Brief der französischen Zivilgesellschaft, in dem gefordert wird, dass auch die Nachbarländer – also konkret Deutschland mit Baden Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, aber auch Luxemburg, Belgien und die Schweiz – informiert, angehört und öffentlich beteiligt… Weiterlesen »

Leserbrief zum Thema “Laufzeitverlängerung Cattenom”

Zum Artikel „Atomkraftwerk Cattenom wird fit gemacht für längeren Betrieb“ (Trierer Lokalzeitung „Trierischer Volksfreund“ vom 11. März) hier unser Leserbrief an die Zeitung: Cattenom ist nicht fit und war nie fit. „Reaktor für weitere zehn Jahre fit“, heißt es. Angesichts zahlreicher Störfälle und Pannen ist das ein Hohn. Nein, das grenznahe Atomkraftwerk Cattenom ist nicht… Weiterlesen »

Rundbrief März 2021

Liebe Atomkraftgegner*innen und Freund*innen einer ökologischen Energiewende. Wir haben wieder einmal einen Rundbrief mit neuesten Infos fertig. Viel Spaß beim Lesen. Wie immer dürfen und sollen die Informationen gerne an weitere Interessierte weitergegeben werden! Freund*innen und Bekannte können sich übrigens auch ganz einfach selbst unter https://antiatomnetz-trier.de neu zum Rundbrief anmelden. Einfach etwas weiter unten auf der Seite… Weiterlesen »

Pressemitteilung: Mahnwache zum Gedenken an die Atomkatastrophe von Fukushima

Vor 10 Jahren Fukushima, morgen Cattenom? TRIER, 03.03.2021. Mit einer Mahnwache erinnert das Anti-Atom-Netz Trier am 11. März um 15 Uhr auf dem Kornmarkt an die Atomkatastrophe von Fukushima, die sich an diesem Tag zum zehnten Mal jährt. Zwar wurden 2011 als direkte Folge der Fukushima-Katastrophe und der Massenproteste in Deutschland acht Reaktoren abgeschaltet. Doch… Weiterlesen »

Die atomare Lage in Deutschland: Die „Endlagerung“ sowie Situation in anderen Ländern

Die „Endlagerung“ 2022 werden ca. 1900 Castorbehälter mit hochradioaktivem Müll in unsicheren Zwischenlagern stehen. Die Bundesregierung hat ein „Standortauswahlverfahren“ eingeleitet. Im Zuge dieses Verfahrens wurden im letzten Herbst von der neu gegründeten Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) 54% der Fläche des Bundesgebiets als Endlager geeignet ausgewiesen. Das ist natürlich Unsinn, denn niemand wird unter der Großstadt… Weiterlesen »

Die atomare Lage in Deutschland: Der Schacht Konrad und das „Logistikzentrum“ Würgassen

Seit 2007 wird in dem damals schon 50 Jahre alten ehemaligen Erzbergwerk „Schacht Konrad“ bei Salzgitter gebaut, um es für die Aufnahme von mehr als 300.000 m³ sogenannten schwach- und mittelaktiven Atommüll vorzubereiten. Gesamtkosten: mehr als 4 Milliarden Euro! Die vorgesehene Inbetriebnahme hat sich immer wieder verzögert, weil auch mit viel Geld und Aufwand ein… Weiterlesen »

Die atomare Lage in Deutschland: Allgemein und Castor-Transporte im Speziellen

10 Jahre nach Fukushima und dem 2. sogenannten Atomausstieg laufen immer noch 6 AKW an 6 Standorten. Sie produzieren abgesehen von Atommüll hohe Störfallrisiken, denn aufwendige Ursachenforschung und Reparatur bei gravierenden Problemen „lohnen“ sich ja nicht mehr – z. B. beschädigte Brennstäbe im AKW Brokdorf oder Risse in den Dampferzeugerrohren im AKW Neckarwestheim 2. In… Weiterlesen »

Das AKW Cattenom und das Atommüllproblem der EDF

Der Atomstromkonzern EDF und damit auch der französische Staat wissen nicht mehr wohin mit dem Atommüll aus 56 aktiven Reaktoren an 19 Standorten und 14 stillgelegten Reaktoren (bisher ohne Rückbau): Die Plutoniumfabrik La Hague (WAA) für abgebrannte Brennelemente hat 93% ihrer Atommülllagerkapazität ausgeschöpft, obwohl radioaktive Flüssigkeiten in den Ärmelkanal geleitet werden. Ein an der Loire… Weiterlesen »